SSG I macht weiter Plätze gut

 

Danke an die mitgereisten Fan´s!

Halbzeit in der Bundesliga-Saison. Beim Auswärts-Wettkampf in Gelsenkirchen Buer-Bülse mussten die Sportler um Trainer Rudi Joosten als Erstes gegen den Gastgeber antreten. Der hatte seine Halle mit vielen Fan´s und entsprechenden Anfeuerhilfen ausgestattet. Unter großem Getöse hatten die Kevelaerer „Tiger“ hart zu kämpfen. In ihrem  Bundesliga-Debüt bekam Anna Janshen, die entsprechend der Setzliste auf der ersten Position antreten musste, den denkbar schwersten Gegner als Duellpartner. Der mehrfach internationaler Goldmedaillen – Gewinner aus Ungarn, Istvan Peni, schoss einen fehlerlosen Wettkampf mit 400 Ringen. Mit 397 Ringen konnte Anna Janshen zwar ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis abliefern, trotzdem ging der Einzelpunkt an den BSV Buer-Bülse. Auch Franka Janshen hatte mit Dennis Welsch einen sehr starken Gegner an der Schießlinie. Dennis Welsch nahm ihr mit 399:396 Ringen den Punkt ab. Der Israeli Sergey Richter bekam es mit Leila Hoffmann zu tun und gewann den Einzelpunkt mit 395:393 Ringen. Auch Alexander Thomas hatte mit Gegnerin Lisa Tüchter keinerlei Probleme. Mit sehr starken 398 Ringen von Thomas, hatte die Bülsenerin mit 388 Ringen keine Chance. Spannend wurde es beim Duell an Position vier: Jana Erstfeld hielt Gegner Robin Zissel bis zum Ende der dritten Serie gut in Schach. Zissel beendete seinen 40-Schuss-Wettkampf mit 388 Ringen. Erstfeld hatte bis dahin, sollte sie weiterhin auf gleichem Niveau schießen, einen Vorsprung von drei Ringen, musste aber noch fünf weitere Schüsse abgeben. Die Stimmung in der Halle kochte auf Seiten der Bülsener in Form von noch lauterem Trommeln hoch. Erstfeld zeigte Nerven und hämmerte drei Neunen in den Messrahmen, so dass sie  diese Begegnung ebenfalls mit 388 Ringen beendete. Das Stechen musste nun die Matchentscheidung bringen. Hier hatte Sie dann das glücklichere Händchen und antwortete mit einer Zehn gegenüber der Neun von Zissel. Endstand 3:2 für die SSG Kevelaer.

Gegner Nummer zwei, der Wissener SV, machte es den Marienstädlern ebenfalls nicht leicht. Zwischenzeitlich sah es sogar nach einem haushohen Sieg für die Rheinland-Pfälzer aus. Beim Duell Alexander Thomas gegen Sarah Roth wurde erst in der vierten Serie klar, dass Thomas den Punkt für sich entscheiden kann. Mit 394:392 Ringen ging der Zähler glücklich an die SSG. Ein bisschen deutlicher gewann Sergey Richter seine Begegnung gegen Kevin Zimmermann mit 393:390 Ringen. Knapp verloren mit 392:393 Ringen hat Franka Janshen gegen Tamara Zimmer. Bei der Begegnung Jana Erstfeld gegen Anna-Katharina Brühl (390 Ringe) konnte Erstfeld mit nur einem Ring Vorsprung den Einzelpunkt für sich entscheiden. Anna Janshen traf auf  die ehemalige SSG-Bundesliga-Schützin Pea Smeets. Mit wieder 397 Treffern konnte Janshen gut vorlegen aber auch Smeets ließ während der zweiten Hälfte des 40-Schuss-Programms nur zwei Neuner auf dem Monitor anzeigen, erst Schuss 39 besiegelte den Gleichstand. Das Match war zwar bereits mit 3:1 aus Sicht der Kevelaerer gewonnen, der Einzelpunkt, der in der Tabelle manchmal das „Zünglein an der Waage“ sein kann, musste aber  mit dem Stechen noch vergeben werden. Erst drei Stechschüsse später gab es eine Entscheidung: Smeets 10, Janshen 9. Das Endergebnis: 3:2 für die „Tiger“ aus Kevelaer.

Ein hartes Stück Arbeit aber das nervenaufreibende Wochenende hat sich gelohnt, man findet die SSG Kevelaer nun auf Platz vier (von zwölf) in der ersten Bundesliga-Nord Tabelle mit 8:4 Mannschafts- und 16:14 Einzelpunkten.