Relegation fast greifbar (RHL)

rhl_18-12-2016
Rheinlandliga-Team in Düsseldorf
h.v.l.: Simon Janshen, Anna Janshen, Hans-Josef Dohmen (Trainer)
v.l.: Denise Faahsen, Alison Bollen, Birgit Lohmann

Für die zweite Mannschaft der SSG um Trainer Hans-Josef Dohmen ging es am vergangenen Sonntag zum dritten Wettkampftag nach Düsseldorf. Nach den drei bisherigen Siegen ist die Mannschaft voll im Soll und weiter auf Kurs „Relegation“ – dem frühzeitig erklärten Saisonziel. Die Weichen dazu konnten heute mit zwei erfolgreichen Wettkämpfen gestellt werden.

Zunächst ging es gegen die Mannschaft aus Tüschenbroich. Anna Janshen an Position eins startete mit 97 Ringen noch etwas verhalten und ihr Gegner lag ihr nach 96 Ringen noch auf den Fersen. Doch ab der zweiten Serie lief es richtig gut und Anna war im Wettkampf angekommen. Nach klasse 99 Ringe ließ sie optimale 100 Ringe folgen und vergrößerte das Polster stetig. Mit sehr guten 98 Ringen schloss sie ihr Programm ab. Ein klasse Resultat von 394 Ringen standen zu Buche. Sie gewann gegen 389 Ringe.

An Position zwei kam Ersatzschützin Alison Bollen zum Einsatz, die für die erkrankte Manon Smeets einsprach. Nach bereits starken Resultaten in der Oberliga startet Alison auch heute bestens. Mit 99 und 98 Ringen fand sie einen tollen Auftakt und lag bereits drei Ringe vorne. Einzig in der letzten Serie passte es nicht ganz und es standen „nur“ 95 Ringe zu Buche. So kam ihr Gegner noch einmal heran und beide verbuchten 389 Ringe. Das anschließende Stechen musste die Entscheidung bringen. Hier blieb Alison cool, ließ sich von der schnelleren Schussabgabe nicht irritieren und sicherte mit einer 10 den Punktgewinn.

Für Birgit Lohmann an Setzplatz drei war der Punktgewinn nahezu schon nach der ersten Serie in festen Händen. Sie begann erstklassig mit 99 Ringe. Ihr Gegner verbuchte lediglich 90 Ringe. Birgit schoss weiter konzentriert und versuchte dennoch die Spannung angemessen hoch zu halten. Auch die beiden nachfolgenden Serien verliefen mit jeweils 98 Ringen super. Einzig in der letzten Serie gab es ein paar knappe Schüsse. Doch trotzt der 96 Ringe mit insgesamt 391 Ringen ein tolles Ergebnis und der dritte Punkt für die Kevelaerer.

Auch Simon Janshen lag trotzt eines etwas mäßiges Starts mit 95 Ringen relativ früh beruhigend in Führung. Nach starken 99 Ringen im zweiten Abschnitt betrug das Polster bereits 10 Ringe. Nach durchwachsenen 94 Ringe konnte Simon in der letzten Serie noch einmal klasse 99 Ringe erzielen. Mit guten 387 Ringen siegte er deutlich gegen 366 Ringe.

An Position fünf gab es für Denise Faahsen ebenfalls eine klare Sache. Nach zwei schwierigen Wettkämpfen am letzten Wettkampftag lief es hier deutlich besser. Sie schoss einen konstant guten Wettkampf. Die Grundlage war der bereits sehr gute Beginn mit 98 Ringen. Nach 96 und 97 Ringen in den mittleren beiden Serien schloss sie ihren Wettkampf mit nochmals 98 Ringen ab. Als Gesamtresultat standen gute 389 Ringe zu Buche. Ein sicherer Punkt für die SSG.

Somit siegte die 2. Mannschaft der SSG deutlich und souverän mit 5:0. Nach den knappen Siegen zuvor war der deutliche Sieg auch für die Einzelpunkte in der Tabelle sehr wichtig.

Nach der Mittagspause stand am Nachmittag der zweite Wettkämpfe gegen den Gastgeber auf dem Programm. Anna Janshen setzte dort an, wo sie am Morgen aufgehört hatte. Ein starker Beginn mit 99 Ringen, ehe sie klasse 100 Ringe folgen ließ. In der dritten Serie konnte sie die Spannung nicht ganz halten und verbuchte 97 Ringe. Nun galt noch einmal volle Konzentration zu halten. Mit sehr guten 98 Ringen schloss sie ihren Wettkampf ab und verbuchte nochmals 394 Ringe. Zwei Top-Wettkämpfe am heutigen Tag. Wieder ein souveräner Punktgewinn. (394:385).

Auch Alison Bollen konnte sich über ihren tollen Wettkampf freuen. Mit 98 Ringen fand sie sehr gut in Wettkampf und schoss gradlinig ihren Rhythmus. Besonders stark zeigte sie sich im mittleren Abschnitt mit zwei 99 Serien. Nun hielt die Konzentration auch bis zum Ende. Mit 98 Ringe ein toller Abschluss. Wie Anna verbuchte sie super 394 Ringe und gewann ungefährdet den zweiten Punkt für die SSG (394:378).

Birgit Lohmann traf heute auf den stärksten Düsseldorfer Schützen. Beide schenkten sich von Beginn an nichts. Die erste Serie schlossen sie mit 98 Ringen ab. In der zweiten Serie verbuchte Birgit 97 Ringe. Ihr Gegner Alexander Kobert blieb bei 98 Ringen. Birgit versuchte ihren Rhythmus durchzuziehen, lag sogar einige Schüsse vor ihrem Gegner, der in der dritten Serie Probleme hatte und lediglich 95 Ringe verbuchen konnte. Ein kleiner Vorsprung für die SSG. Doch umgekehrt wollte bei Birgit in der abschließenden Serie die 10 nicht oft genug fallen. Ein paar ärgerliche, knappe Schüsse brachten sie ins Hintertreffen. Ihr Gegner hatte sich gefangen und beendete den Wettkampf mit 98 Ringen und erzielte mit 389 Ringen – seine Saisonbestleistung. So ging der Punkt mit 389:387 Ringen nach Düsseldorf.

Wesentlich deutliche ging es zu Gunsten der SSG auf den letzten beiden Positionen zu. Simon Janshen verbuchte in den ersten Serien konstant gute 97 Ringen und nahm seinem Gegner in jeder Serie deutlich Ringe ab. Nach sehr guten 98 Ringen zum Abschluss erzielte Simon insgesamt zufrieden stellende 389 Ringe und siegte souverän gegen 373 Ringe.

Denise fand mit 97 Ringen ebenfalls gut in den Wettkampf und lag bereits sechs Ringe vorne. Auch die nicht optimalen 92 Ringe in der zweiten Serie waren zu verschmerzen. Besser lief es in der dritten Serie mit 98 Ringen, so dass sie das Polster wieder vergrößern konnte. Zum Abschluss standen 95 Ringe und ein Endergebnis von 382 Ringe zu Buche. Auch wenn sie damit verständlicher Weise nicht ganz zufrieden war, wichtig war der souveräne Punktgewinn. Ihr Gegner erzielte 371 Ringe.

So gab es auch im zweiten Wettkampf mit einem 4:1 einen deutlichen Sieg für die SSG. Mehr als zufrieden konnten sie die Heimreise antreten. Die junge Mannschaft steht weiter als einziges ungeschlagenes Team an der Tabellenspitze und würde diese Position natürlich gerne auch nach dem letzten Wettkampftag noch inne haben. Die Relegation ist ebenfalls nahezu greifbar. Motivation genug also um beim letzten Wettkampftag in Mengerschied noch einmal fleißig zu punkten.