SSG I – Wochenendüberraschung

Man kann nicht behaupten, dass die Schützen um Trainer Rudi Joosten jemals ohne die gehörige Portion Respekt vor dem Gegner, in einen Wettkampf gegangen sind. Egal auf welcher Tabellenposition sich der Duellpartner befindet, die Sportler wissen, dass immer auch die Tagesform mitentscheidet, wie ein Wettkampf ausgeht. Auch die Braunschweiger SG hatte, obwohl bis dahin nur im unteren Mittelfeld der Tabelle der 1.Bundeliga-Nord gelegen, an diesem Samstag eine gute Form.

An Kevelaerer Position eins stand der Kroate Petar Gorsa, Gegnerin Selina Zimmermann gegenüber. Gorsa tat sich bereits in der ersten Serie schwer und schoss mit einer 98 Serie zwei Ringe schlechter als Zimmermann. In Serie Nummer Zwei holte er zwar wieder einen Ring auf aber zum Schluss behielt die Braunschweigerin die stärkeren Nerven und erzielte mit 398 Ringen ihre Saison-Bestleistung. Gorsa verlor mit 397 Ringen.

Auch Jana Erstfeld fand nicht in ihre gewohnte Form. Mit, für sie sehr ungewöhnlich,  nur 393 Ringen verlor Erstfeld gegen Christian Strautmeister der mit 396 Ringen in dieser Saison ebenfalls noch nicht besser schoss.

Alexander Thomas drehte den Spieß um, mit sehr guten 398 Ringen gegen die Dänin Camilla Andersen (390 Ringe) verbuchte er diesmal seine persönliche Bestleistung.

Ganz knapp (390:391 Ringen) endete das Duell Katharina Kösters gegen Sara Leseberg. Mit 394 Ringen konnte Katrin Leuschen ihrer Gegnerin Stina Siegemund (388 Ringe) den zweiten Matchpunkt abnehmen. Endstand SSG Kevelaer gegen SG Braunschweig 2:3.

Am nächsten Wettkampftag hieß der Gegener SV Gölzau, der ebenfalls einen Tabellenmittelfeldplatz belegte.

Petar Gorsa stand dem Weissrussen Illia Charheika gegenüber. Das Pech, welches Gorsa am Vortag hatte, mit schlechten Serien zu beginnen, wurde von Charheika übernommen. Seine 97 und 99 Ringe reichten nicht aus um bei den beiden 100er Serien von Gorsa mitzuhalten. Am Ende verbuchte Gorsa mit 397:395 Ringen den Matchpunkt für sich.

Jana Erstfeld schien ihre Enttäuschung vom Wettkampfergebnis des Vortages ganz aus ihrem Gedächtnis verbannt zu haben. Mit der höchst möglichen Ringzahl von 400 gewann Sie natürlich ihren Wettkampf gegen Charleen Bänisch (395 Ringe) und verbuchte mit diesem grandiosem Ergebnis ihre persönliche Bestleistung.

Auch Alexander Thomas gewann seine Begegnung mit Lena Cramer ganz deutlich mit 396:386 Ringen.

Pech hingegen hatte Katharina Kösters, wieder mit nur einem Ring Unterschied (386:387) verlor sie gegen Natalie Pfeiffer. Auch Katrin Leuschen konnte ihre Leistung vom Vortag nicht abrufen und verlor mit 387:391 Ringen gegen Richard Bennemann.

Endstand: 3:2 für die SSG Kevelaer. In der Tabelle verloren die „Tiger“ einen Zähler, sind aber mit dem vierten Platz weiterhin ein Kandidat für die Finalwettkämpfe.

Das letzte Bundesliga-Wettkampfwochenende findet am 13./14. Januar 2018 im heimischen Kevelaer statt. Wieder wagen die SSGler die Mamut Aufgabe, nämlich alle sechs Wettkämpfe über Sportdeutschland.tv, live übertragen zu lassen. Unter www.bundesliga-luftgewehr-kevelaer.de kann man jetzt schon VIP-Karten erhalten und an einem Gewinnspiel teilnehmen.